Die 7 häufigsten Fehler auf Unternehmenswebsites (und warum sie richtig Geld kosten)

Die 7 häufigsten Fehler auf Unternehmenswebsites (und warum sie richtig Geld kosten)

17.02.2026 4 Min. Lesezeit 8 Aufrufe
Viele Unternehmenswebsites sehen „okay“ aus – und trotzdem passiert fast nichts: keine Anfragen, kaum Vertrauen, wenig Wirkung. Hier sind die 7 häufigsten Fehler, die ich immer wieder sehe – ehrlich, direkt und aus der Praxis.

Ich sage es mal so:
Die meisten Unternehmenswebsites sind nicht „schlecht“. Sie sind eher… egal.

Und genau das ist das Problem.
Weil eine Website heute selten einfach nur eine Informationsseite ist. Sie ist oft der erste Kontaktpunkt. Und wenn der erste Eindruck gleichgültig wirkt, fühlt sich der Besucher auch gleichgültig.

Hier sind die 7 Fehler, die ich am häufigsten sehe – und die in Summe dafür sorgen, dass eine Website keine Anfragen bringt.

1) Unklare Botschaft auf den ersten 5 Sekunden

Das ist der Klassiker.

Du landest auf der Startseite und denkst dir:
„Okay… und was macht ihr jetzt genau?“

Viele Websites starten mit Floskeln wie:

  • „Herzlich Willkommen“
  • „Ihr kompetenter Partner“
  • „Qualität seit 1998“

Das ist nett, aber es sagt nichts.

Was stattdessen helfen würde:

  • Was macht ihr?
  • Für wen?
  • Was ist der konkrete Nutzen?
  • Warum sollte ich euch wählen?

Wenn das oben nicht klar ist, scrollt man entweder planlos weiter – oder ist weg.

2) Die Website redet nur über sich selbst

„Wir sind… wir haben… wir können… wir machen…“

Das Problem: Der Besucher denkt nicht in „wir“.
Der Besucher denkt in: „Ich“.

  • „Passt das zu meinem Problem?“
  • „Hilft mir das?“
  • „Was bringt mir das konkret?“

Eine starke Website übersetzt Leistungen in Ergebnisse.
Nicht als Angeberei, sondern als klare Orientierung.

3) Keine klare Struktur – alles ist gleich wichtig

Viele Seiten wirken wie ein Flyer, der ins Internet gekippt wurde.

Startseite: Textblock. Dann noch ein Textblock. Dann drei Boxen. Dann wieder Text.
Keine Führung, keine Priorität, keine klare Route.

Aber Besucher brauchen Führung.
Sie wollen nicht „studieren“, sie wollen schnell verstehen:

  • Was bekomme ich hier?
  • Wo klicke ich als nächstes?
  • Was ist mein nächster Schritt?

Eine gute Website ist nicht lang. Sie ist klar.

4) Bilder, die nichts sagen

Das klingt hart, aber: Stockfotos ruinieren Vertrauen schneller als man denkt.

Handschlag. Callcenter-Headset. Business-Team, das lacht.
Es wirkt sofort austauschbar.

Wenn du nichts Echtes zeigen willst oder kannst, dann nimm lieber:

  • klare Illustrationen
  • echte Arbeitsfotos (auch wenn nicht perfekt)
  • Vorher/Nachher
  • Projekte / Ergebnisse

Menschen spüren, ob etwas echt ist.

5) Kontakt ist unnötig kompliziert

Kontaktseiten sind oft der letzte Schritt – und genau da wird es schwer gemacht.

Typische Probleme:

  • Formular mit 12 Pflichtfeldern
  • Kein Hinweis, wann jemand antwortet
  • Kein Vertrauen („Was passiert mit meinen Daten?“)
  • Button heißt „Absenden“ (kalt und anonym)

Dabei ist die Kontaktseite eigentlich der Ort, an dem man Sicherheit geben sollte.

Ein Satz wie:
„Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden zurück – unverbindlich.“
bringt oft mehr als jedes Design-Element.

6) Keine lokale Sichtbarkeit (Google Business & Local SEO ignoriert)

Viele Unternehmen wollen lokale Kunden – aber haben Local SEO praktisch nicht auf dem Schirm.

Und dann wundert man sich, warum:

  • die Konkurrenz bei Google Maps oben steht
  • man selbst kaum gefunden wird
  • nur Empfehlungen reinkommen

Dabei sind es oft Basics:

  • saubere Kategorien
  • gute Bilder
  • Bewertungen
  • passende Leistungsbegriffe
  • Konsistente Kontaktdaten

Local SEO ist nicht glamourös – aber es bringt Anfragen.

7) Die Website ist technisch „okay“, aber nicht schnell und nicht gepflegt

Eine Website kann modern aussehen und trotzdem:

  • langsam sein
  • unsauber laufen
  • Sicherheitslücken haben
  • Fehler in Formularen oder Darstellung haben

Und das merkt der Nutzer sofort – meistens ohne es bewusst zu benennen.

Wenn eine Seite träge ist, fühlt sie sich unprofessionell an.
Und wenn sie veraltet wirkt, überträgt sich das automatisch auf das Unternehmen.

Was ich mir wünschen würde

Ich wünsche mir, dass mehr Unternehmen ihre Website nicht als Pflicht sehen, sondern als das, was sie ist:

Ein Verkaufs- und Vertrauensinstrument, das jeden Tag für dich arbeiten kann.

Du musst nicht die schönste Website der Welt haben.
Aber du solltest eine Website haben, die:

  • klar erklärt, was du machst
  • Vertrauen aufbaut
  • und den nächsten Schritt leicht macht

Fazit

Wenn du nur einen einzigen Punkt mitnimmst, dann den:
Eine Website muss nicht perfekt sein. Aber sie muss klar sein.

Und oft reichen schon wenige Anpassungen, um aus „wir haben eine Website“ ein echtes Werkzeug zu machen.

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Webdesign Website Optimierung SEO Marketing Conversion

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