Pagespeed verbessern: 10 Maßnahmen, die wirklich wirken (Core Web Vitals)

Pagespeed verbessern: 10 Maßnahmen, die wirklich wirken (Core Web Vitals)

07.02.2025 3 Min. Lesezeit 45 Aufrufe
Langsame Websites kosten Rankings, Vertrauen und Anfragen. Hier sind 10 bewährte Maßnahmen, mit denen du Ladezeit und Core Web Vitals spürbar verbesserst – praxisnah erklärt, ohne Technik-Blabla.

Warum Pagespeed so wichtig ist

Eine Website muss heute nicht nur gut aussehen, sondern schnell sein. Besucher springen ab, wenn die Seite träge lädt – und auch Google bewertet Nutzererfahrung über Kennzahlen wie Core Web Vitals (z. B. Ladegefühl, Interaktion, Layout-Stabilität).

Das Ziel: schneller First-Load, schnelle Interaktion, keine nervigen Layout-Sprünge.

10 Maßnahmen, die wirklich wirken

1) Bilder richtig optimieren (größter Hebel)

  • Bilder in modernen Formaten nutzen (WebP/AVIF, wenn möglich)
  • Bildgrößen passend ausgeben (nicht 4000px hochladen, wenn 900px angezeigt werden)
  • Komprimieren, bevor du hochlädst

2) Lazy Loading für Bilder unterhalb des sichtbaren Bereichs

Alles, was „unter dem Fold“ liegt, sollte erst laden, wenn der Nutzer scrollt. Das reduziert den Initial-Load deutlich.

3) Caching aktivieren (Browser + Server)

  • Browser-Caching für statische Dateien (Bilder, CSS, JS)
  • Server-/Page-Caching (besonders bei CMS/WordPress)
     Ergebnis: deutlich kürzere Ladezeiten bei wiederkehrenden Besuchern.

4) CSS/JS reduzieren: weniger ist schneller

  • Unnötige Libraries entfernen
  • Nur das laden, was wirklich gebraucht wird
  • Minifizieren (komprimieren) und bündeln, wenn sinnvoll

5) Render-Blocking Ressourcen minimieren

Wenn CSS/JS das Rendern blockiert, wirkt die Seite „kaputt“ oder lädt gefühlt langsam.

  • Kritisches CSS priorisieren
  • Nicht-kritische Scripts verzögert laden

6) Schriften optimieren (Fonts)

  • Max. 1–2 Schriftfamilien, wenige Schnitte (Regular/Bold reicht oft)
  • Fonts lokal hosten (wenn möglich)
  • „Font-Loading“-Strategie nutzen, um Layoutsprünge zu vermeiden

7) Drittanbieter-Skripte radikal prüfen

Chat-Widgets, Tracking, externe Slider, Map-Embeds, Pixel etc. können massiv bremsen.

  • Nur das behalten, was wirklich Umsatz bringt
  • Alles andere optional oder nachgeladen

8) Hosting/Server-Performance prüfen

Ein schneller Server ist die Basis:

  • aktuelles PHP / aktueller Webserver
  • ausreichend RAM/CPU
  • schnelle Datenbank und SSD
     Wenn der Server langsam ist, bringen Frontend-Tricks nur begrenzt etwas.

9) Datenbank & CMS „gesund halten“

Gerade bei CMS:

  • alte Revisionen, Transients, Müll bereinigen
  • Plugins/Module reduzieren
  • Updates sauber fahren
     Weniger Ballast = schnellere Antwortzeiten.

10) CDN nutzen (optional, aber stark)

Wenn du viele Bilder/Assets hast oder Besucher überregional kommen: CDN kann Latenz und Ladezeit verbessern.

Quick-Test: So merkst du sofort, wo es hakt

  • Lade die Seite mobil (über Handy-Netz) und spüre die echten Wartezeiten
  • Prüfe vor allem: Start (erste Darstellung), Interaktion (Menü/Formular), Layout-Sprünge
     Oft sind es 2–3 Hauptbremsen: Bilder, Skripte, Fonts.

Fazit

Pagespeed ist kein „Nice-to-have“, sondern ein direkter Hebel für mehr Anfragen. Wenn du die 10 Punkte sauber angehst, bekommst du meist spürbar bessere Ladezeiten – und eine deutlich professionellere Wirkung.

Wenn du willst: Ich kann dir eine kurze Pagespeed-Analyse deiner Website machen und dir die Top-5 Maßnahmen priorisieren (schnellster Effekt zuerst).


Tags

SEO Website Optimierung Pagespeed Performance Ladezeit UX

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